






Die Gründung der DTÖ geht auf eine Initiative Guido Adlers, damals Extraordinarius an der Universität Prag, zurück. Er richtete im April 1888 eine Eingabe an das Ministerium für Kultus und Unterricht, in der er die Begründung von Monumenta historiae musices vorschlug, in welcher Werke von Komponisten aus der Monarchie und dem gesamten deutschen Sprachraum veröffentlicht werden sollten. Dieser umfassende Plan konnte nicht verwirklicht werden, da die transleithanische Reichshälfte zu einer Zusammenarbeit nicht bereit war und in Deutschland zwei eigene "Denkmäler"-Editionen entstanden, die Denkmäler deutscher Tonkunst (ihr erster Band erschien 1892 und kam damit Adlers Plänen zuvor) und die Denkmäler der Tonkunst in Bayern. Hingegen kamen verschiedene Unternehmungen dem Plan Adlers zu Hilfe. Adler bearbeitete für die Internationale Musik- und Theaterausstellung 1892 deren musikalische Abteilung für Österreich-Ungarn und Deutschland. Auf seine Anregung wurden mittels Zirkulare des Ministeriums Musikbestände der Monarchie erhoben (die Kataloge sind heute noch vorhanden), was zu einer wichtigen Grundlage für die Arbeit der DTÖ wurde. Ferner wurde vom Ministerium Adlers Vorschlag aufgegriffen, Werke der komponierenden Kaiser der Barockzeit zu veröffentlichen; die beiden Bände der "Kaiserwerke" wurden so zu Vorläufern und Probestücken für die geplante Monumenta-Ausgabe. Schließlich wurden 1891 die noch gar nicht formell konstituierten Denkmäler auch für die Edition der vom Ministerium erworbenen Trienter Codices vorgesehen.
Am 3. Oktober 1893 fand die konstituierende Sitzung der neugegründeten Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich statt. Adler wurde zum Leiter der Publikationen, Eduard Hanslick, der das Unternehmen vom Anfang an unterstützt hatte, zum Präsidenten gewählt. Der Leitenden Kommission gehörte unter anderem Johannes Brahms (ihm folgten als Vertreter des Musikschaffens u.a. Gustav Mahler, Richard Strauss und Joseph Marx) an. 1894 erschien der erste Band der Reihe mit Messen von Johann Joseph Fux, in der Folge mindestens zwei Bände jährlich. 1913 wurde die wissenschaftliche Zeitschrift Studien zur Musikwissenschaft. Beihefte der Denkmäler der Tonkunst in Österreich begründet. 1909 fand der von Guido Adler organisierte große Kongreß zum hundertsten Todestag Joseph Haydns statt, der zwar nicht nominell, aber faktisch stark von den DTÖ getragen wurde. 1913 wurde das zwanzigjährige Jubiläum der Denkmäler mit großem Aufwand gefeiert; am Festkonzert wirkten u.a. Arnold Rosé, Pablo Casals und Franz Schalk mit.
Das Ende der Monarchie bedeutete die Notwendigkeit einer Neuorientierung auf das nunmehrige Österreich. Die geänderten Bedingungen in der ersten Republik wirkten sich auch auf die Denkmäler aus. Die Erscheinungsdichte der Bände reduzierte sich erheblich (1893 bis 1918 erschienen 50, in der Folge bis 1938 33 Bände), die Studien zur Musikwissenschaft mußten 1933 eingestellt werden.
Nach der Annexion Österreichs durch die Nationalsozialisten bat Adler den Präsidenten der Gesellschaft Kardinal Innitzer, ihn "unter den obwaltenden Umständen" seiner Funktion als Leiter der Publikationen zu entheben. Der nationalsozialistische Stillhaltekommissar löste die Kommission überhaupt auf und setzte Alfred Orel als kommissarischen Leiter ein. Im Mai 1939 wurde das Amt des Leiters der Publikationen mit dem des Ordinarius für Musikwissenschaft - damals Robert Lach - verbunden, die Gesellschaft in Gesellschaft für ostmärkische Musikforschung umbenannt und dem Staatlichen Institut für deutsche Musikforschung eingegliedert. Nach Lachs Emeritierung noch im Jahre 1939 wurde sein Nachfolger an der Lehrkanzel Erich Schenk auch Leiter der Gesellschaft. 1942 erschien als einzige Publikation der nunmehrigen Reihe 2 des Erbe deutscher Musik, Landschaftsdenkmale der Musik, Alpen- und Donau-Reichsgaue eine Ausgabe von Wiener Lautenmusik des 18. Jahrhunderts (er wurde nach dem Krieg zunächst als Band 84 der DTÖ gezählt, 1966 jedoch durch einen neuen Band zum selben Thema ersetzt).
Nach dem Krieg setzten bereits im April 1945 Bestrebungen Schenks zur Wiedererrichtung der Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Tonkunst in Österreich ein. Die erste offizielle Sitzung der Gesellschaft konnte aufgrund der schwierigen Lage erst am 18. März 1946 stattfinden. Die Leitung lag zunächst bei einem Ausschuß von fünf Personen unter Leitung Schenks. Am 7. Oktober 1946 fand die erste Sitzung der Leitenden Kommission statt. Erich Schenk blieb Leiter der Publikationen, zum Präsidenten wurde am 15. November 1946 Joseph Marx gewählt. 1947 begannen die Denkmäler mit Band 85 wieder zu erscheinen, für den in bewußter Anknüpfung an Adlers Beginn in Band 1 (Messen von Fux) Klavierwerke von Johann Joseph Fux gewählt wurden. 1955 lebten die Studien zur Musikwissenschaft wieder auf, im gleichen Jahr wurde die gemeinsam mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität herausgegebene Reihe Wiener musikwissenschaftliche Beiträge begründet. 1956 trat die Gesellschaft gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften als Veranstalter der Internationalen Musikwissenschaftlichen Kongresses zum Mozartjahr 1956, der größten bis dahin stattgefundenen Veranstaltung dieser Art, in Erscheinung.
1964 starb Joseph Marx, das Präsidentenamt wurde, zunächst als Zwischenlösung gedacht, mit dem des Leiters der Publikationen vereint. Nach Schenks Tod 1974 übernahm Othmar Wessely beide Ämter, gab das des Präsidenten aber 1990 an Heinrich Haerdtl ab. Sein Nachfolger wurde 2002 Maximilian Eiselsberg. Das Amt des Leiters der Publikationen übernahm nach dem Ableben Wesselys 1998 Theophil Antonicek, der es seit 2007 gemeinsam mit Martin Eybl ausübt.
Die Lage der Gesellschaft hat sich seit dem Jahre 1987 insoferne entscheidend verändert, als die bis dahin stets vom Staat gewährte jährliche Basissubvention eingestellt wurde. Dies führte zu einer existenzbedrohenden Situation, die zunächst durch persönliche Spenden von Mitgliedern der Gesellschaft wenigstens für die unumgänglichen kleinen Ausgaben überbrückt werden konnte. Gegenwärtig ist durch die Neuregelung der Verlagsvertrages mit der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt insoferne eine Besserung eingetreten, als der Gesellschaft bescheidene Einkünfte und den Bandherausgebern Verlagshonorare zufließen. Einzelförderungen von staatlicher Seite und durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ermöglichten die Arbeit an einzelnen Bänden. Von solchen unabhängige Projekte oder gar breit angelegte Grundlagenarbeiten im Stile Adlers sind allerdings nicht mehr möglich bzw. bleiben der Initiative von Mitarbeitern anheimgestellt.
Präsidenten
| Eduard Hanslick | 1893-1897 |
| Josef Freiherr von Bezecny | 1897-1904 |
| Laurenz Mayer | 1904-1912 |
| Max Graf Wickenburg | 1912-1918 |
| Friedrich Piffl | 1918-1932 |
| Theodor Innitzer | 1932-1938 |
| Joseph Marx | 1946-1964 |
| Erich Schenk | 1964-1974 |
| Othmar Wessely | 1974-1990 |
| Heinrich Haerdtl | 1990-2002 |
| Maximilian Eiselsberg | seit 2002 |
Leiter der Publikationen
| Guido Adler | 1893-1938 |
| Alfred Orel (kommissarisch) | 1938-1939 |
| Erich Schenk | 1946-1974 |
| Othmar Wessely | 1974-1998 |
| Theophil Antonicek | 1998-2014 |
| Martin Eybl | 2007-2023 |
| Birgit Lodes | seit 2020 |
Mitglieder
| Eduard Hanslick | 1893-1897 |
| Guido Adler | 1893-1938 |
| Carl August Artaria | 1893-1919 |
| Joseph Böhm | 1893 |
| Johannes Brahms | 1893-1897 |
| Eduard Hanslick | 1893-1897 |
| Wilhelm Ritter von Hartel | 1893-1907 |
| Albert Ritter von Hermann | 1893-1895 |
| Engelbert Mühlbacher | 1893-1903 |
| Hans Richter | 1893-1898 |
| Josef Freiherr von Bezecny | 1897-1904 |
| Nikolaus Dumba | 1897-1900 |
| Friedrich Dlabacz | 1898-1938 |
| Gustav Mahler | 1898-1911 |
| Wilhelm Freiherr von Weckbecker | 1898-1936 |
| Laurenz Mayer | 1899-1905 |
| Friedrich Stadler von Wolfersgrün | 1899-1905 |
| Heinrich Swoboda | 1901 |
| Johann Freiherr von Chlumecky | 1904-1924 |
| Emil von Ottenthal | 1904-1926 |
| Friedrich Graf Schönborn | 1904-1907 |
| Konstantin Dumba | 1905-1938 |
| Karl Ritter von Wiener | 1905-1913 |
| Josef Ritter von Karabacek | 1907-1918 |
| Josef Seemüller | 1907-1920 |
| Max Graf Wickenburg | 1908-1918 |
| Karl Kobald | 1909-1939 und 1946-1957 |
| Alexander Spitzmüller | 1909-1932 |
| Erich Graf Kielmansegg | 1911-1923 |
| Gustav Marchet | 1911-1916 |
| Wladimir von Globocnik | 1911-1938 |
| Hermann Zschokke | 1912-1920 |
| Karl Ritter von Hartel | 1913-1933 |
| Oswald Redlich | 1916-1938 |
| Ernst Seydl | 1916-1938 |
| Friedrich Piffl | 1917-1932 |
| Ernst Kraus | 1919-1920 |
| Rudolf von Ficker | 1920-1938 |
| Otto Glöckel | 1920-1934 |
| Emil Hertzka | 1920-1932 |
| Alfred Orel | 1920-1939 |
| Richard Strauss | 1921-1938 |
| Hans Hirsch | 1928-1939 |
| Emil Junkar | 1928-1938 |
| Dietrich von Kralik | 1930-1939 und 1946-1947 |
| Theodor Innitzer | 1932-1938 |
| Hugo Winter | 1932-1938 |
| Gustav Donath | 1946-1962 |
| Franz Kosch | 1946-1985 |
| Adolph Leischner | 1946-1957 |
| Joseph Marx | 1946-1964 |
| Leopold Nowak | 1946-1991 |
| Josef Pribitzer | 1946-1964 |
| Leo Santifaller | 1946-1974 |
| Erich Schenk | 1946-1974 |
| Konrad Thomasberger | 1946-1960 |
| Raimund Zoder | 1946-1963 |
| Rudolf Dechant | 1949-1974 |
| Aloys Joseph Hey | 1956-1987 |
| Walter Graf | 1957-1982 |
| Robert John | 1960-1981 |
| Alfred Kracher | 1964-1999 |
| Othmar Wessely | 1964-1998 |
| Hans von Zingerle | 1964-1970 |
| Franz Grasberger | 1969-1981 |
| Roman Ortner | 1973-1990 |
| Gernot Gruber | 1974-2013 |
| Theophil Antonicek | 1975-2014 |
| Erika Kanduth | 1977-2007 |
| Herbert Zeman | seit 1977 |
| Günter Brosche | 1981-2005 |
| Franz Födermayr | 1982-1998 |
| Helga Scholz-Michelitsch | 1984-2009 |
| Rudolf Flotzinger | 1986-1999 |
| Leopold M. Kantner | 1986-2004 |
| Paul Angerer | 1988-1999 |
| Uwe Harten | 1988-2019 |
| Heinrich Haerdtl | 1990-2010 |
| Siegfried Mauser | 1990-1995 |
| Otto Biba | seit 1991 |
| Ernst Hilmar | 1991-1994 |
| Thomas Hochradner | seit 1995 |
| Martin Eybl | seit 1999 |
| Elisabeth Fritz | seit 1999 |
| Hartmut Krones | seit 1999 |
| Thomas Leibnitz | seit 2003 |
| Herbert Seifert | seit 2004 |
| Birgit Lodes | seit 2005 |
| Erwin Barta | seit 2006 |
| Michele Calella | seit 2010 |
| Andrea Lindmayr-Brandl | seit 2012 |
| Klaus Aringer | seit 2019 |
| Sonja Tröster | seit 2022 |
| Alexander Rausch | seit 2022 |
Sekretäre
| Hugo Botstiber | 1912 |
| Robert Haas | 1914-1916 |
| Rudolf von Ficker | 1916-1931 |
| Carl August Rosenthal | 1931-1939 |
| Erwin Rieger | 1946-1949 |
| Othmar Wessely | 1949-1963 |
| Theophil Antonicek | 1963-1975 |
| Uwe Harten | 1975-1990 |
| Martin Eybl | 1990-2007 |
| Elisabeth Fritz | 1990-2019 |
| Sonja Tröster | seit 2019 |
Ehrenmitglieder
| 1992 | Othmar Wessely |
| 2002 | Heinrich Haerdtl |
| 2007 | Theophil Antonicek |
Wirkende Mitglieder
| 1893 | Johann Nepomuk Fuchs, Johann Evangelist Habert, Oswald Koller, Josef Labor, Eusebius Mandyczewski, Heinrich Rietsch |
| 1894 | Georg Huemer |
| 1897 | Emil Bezecny, Walter Rabl |
| 1898 | Henry Davey, Hermann Graedener, Robert Hirschfeld, Josip Mantuani, Anton W. Schmid(t), Alfred Schnerich |
| 1900 | Joseph von Karabacek, Max Seiffert |
| 1901 | Hugo Botstiber (irrtümlich nochmals 1931), Carl Navrátil, Richard von Perger, Josef Schatz |
| 1902 | Franz Xaver Haberl, Hermann Kretzschmar |
| 1904 | Josef Auer, Hermann Bäuerle, Elsa Bienenfeld, Erwin Luntz, Ignaz Mitterer, Walther Niemann, Jacob Quadflieg, Anton Seydler, Karl Walter |
| 1906 | Ignaz Brüll, Robert Fuchs, Franz Moissl, Felix von Weingartner |
| 1907 | Pierre Aubry, G. Beyssac, R. P. Blanchard, Jules Ecorcheville, Karl Horwitz, Adolf Koczirz, Lothar Herbert Perger, Hugo Riemann, William Barclay Squire, Coelestin Vivell, Peter Wagner, Johannes Wolf |
| 1909 | Guido Gasperini, Oskar Kapp, Cecie Stainer, Oskar Thalberg, Anton Webern |
| 1910 | Henri Collet, Hugo Leichtentritt, Charles de Malherbe, Franz Schalk, Gottfried Schulz, Rudolf Schwartz |
| 1911 | Robert Haas, L. Merenyi, Karl Weinmann, Egon Wellesz |
| 1913 | Hermann Abert, Wilhelm Fischer, Ernst Kurth, Margarete Loew, Friedrich Ludwig, Franz Schegar |
| 1914 | Adolf Chybiński, Zdzisław Jachimecki, Rudolf Anton Maria Klafsky, Hermann Müller, Dobroslav Orel, Richard Vesely |
| 1916 | Benno Feyrer, Hans Gál, Hermann Spieß |
| 1918 | Josef Donabaum, Alfred Einstein, Norbert Hofer, Carl Prohaska, Robert Reitz, Albert Smijers, Andreas Weißenbäck |
| 1919 | August Maria Nüchtern |
| 1920 | Rudolf von Ficker |
| 1921 | Leo Fleischer, Ferdinand Habel, Joseph Marx, Paul Nettl, Bertha Antonia Wallner |
| 1923 | Hedwig Kraus, Oscar George Theodor Sonneck |
| 1924 | Karl Luze, Rudolf Nilius, Dominik Josef Peterlini, Alexander Wunderer |
| 1925 | Wilhelm Altmann, Josef Bick, Gottlieb August Crüwell, Ignaz Friedmann, Istvan Hejnal, Leopold Reichwein, Josef Venantius von Wöss |
| 1928 | Carl Engel, Hermann Reuther, Karl Weigl |
| 1929 | Karl Geiringer, Robert Heger, Knud Jeppesen, Franz Kosch, Joseph Messner, Bernhard Paumgartner, Carl August Rosenthal, Constantin Schneider, Roland Tenschert |
| 1930 | Leopold Nowak, Anton Pfalz, Wolfgang Schmieder, Edmund Wiessner |
| 1931 | Caecilianus Huygens, Walter Lehner |
| 1933 | Max Ast, Julius Bittner, Gustav Donath, Ferdinand Grossmann, Oswald Kabasta, Wilhelm Kienzl, Clemens Krauss, Josef Lechthaler, Viktor Luithlen, Paul Amadeus Pisk, Franz Schmidt, Walter Senn |
| 1948 | Charles van den Borren, Hellmut Federhofer, Altman Kellner, Carl-Allen Moberg, Joseph Stummvoll |
| 1949 | Karel Philippus Bernet Kempers |
| 1951 | Hans Sachs |
| 1952 | Gino Roncaglia |
| 1953 | Anton Kern, Herbert Klein, Josef Kronsteiner, Rudolf Moralt, Johann Pretzenberger, Mirko Rupel, Bruno Stäblein, Anton Wesely |
| 1954 | Robert John, Walter Serauky, Othmar Wessely |
| 1955 | Guglielmo Barblan, Denes Bartha, Walter Gerstenberg, Renato Lunelli, Jan Racek, Bence Szabolcsi |
| 1956 | Friedrich Reidinger |
| 1957 | Walter Graf |
| 1959 | Karl Schnürl |
| 1960 | Milton Steinhardt |
| 1961 | Camillo Schoenbaum |
| 1962 | Raffaello Monterosso |
| 1964 | Wilhelm Jerger, Georg Reichert |
| 1965 | Herwig Knaus |
| 1966 | Heinrich Husmann, Ursula Kirkendale, Warren Kirkendale |
| 1967 | Rene Clemencic, Hans Heinrich Eggebrecht, Hans Engel, Karl Gustav Fellerer, Theodor Guschlbauer, Nikolaus Harnoncourt, Eduard Melkus, Rudolf Scholz |
| 1968 | Franz Grasberger, Hanns Jäger-Sunstenau, Albert Mitringer, Hedwig Mitringer, Karl Pfannhauser, Fritz Racek |
| 1969 | Rudolf Fiedler, Piet Nuten |
| 1971 | Rudolf Flotzinger, Walter Pass |
| 1972 | Erika Kanduth |
| 1973 | Anton Dawidowicz, Leopold M. Kantner, Jiří Sehnal |
| 1974 | Max Schönherr |
| 1975 | Gerhard Croll, Gernot Gruber, Eric Werner |
| 1977 | Werner Rainer, Helene Wessely, Herbert Zeman |
| 1984 | Herbert Schneider |
| 1985 | Stefan Schulze |
| 1986 | Walburga Litschauer |
| 1988 | Uwe Harten, Jane Schatkin Hettrick, Ludwig Finscher |
| 2003 | Martin Eybl |
| 2006 | Theophil Antonicek, Mario Aschauer, Alexander Opatrny |
| 2010 | Walter Wlcek, Erich Duda |
